Gedankenketten, Grübeln, Gedankenkreisen – Bewegungen des Geistes, die sich manchmal endlos fortsetzen. Ein meditativer Umgang entsteht nicht durch Unterdrückung oder Kampf, sondern durch das Zulassen von innerem Schweigen. Daraus erwächst ein Raum geistiger Autonomie, in dem Gedanken kommen und gehen dürfen, ohne das Erleben zu beherrschen. Absichtslos im Moment sein bedeutet, jenseits von Rollen und Erwartungen zu verweilen – und so unmittelbarer in die Erfahrung des gegenwärtigen Daseins einzutreten.