Gedankenmeer – gedankenleer

Gedankenmeer – gedankenleer

Im Alltag kreisen meistens die Gedanken immer und immer wieder um die gleichen Themen – man hat oft das Gefühl sie sind ein selbstständiger Kreislauf, den man nicht mitbestimmen kann. So fühlen sich viele Menschen ohnmächtig und innerlich rastlos.

In der Meditation geht es nicht darum, alle Gedanken wegzuschieben oder wegzusperren. „Lass deine Gedanken einfach weiterziehen…“ Das hört sich manchmal so einfach an… meist ist der nächste Gedanke aber schon schneller wieder da, als der erste weggezogen.

Zunächst geht es also darum die eigenen Gedanken zu erkennen und erforschen und sich mit ihnen anzufreunden. Im zweiten Schritt kann man dann erlernen, leere Gedanken zu erzeugen. Bildlich gesprochen: Man stellt sich eine Gedankenblase vor (siehe Abbildung). Langsam lässt man den Text in der Blase verblassen und schließlich verschwinden. Manchmal zerplatzt sogar eine Blase unvermutet.

Übrigens: In bestimmten Meditationstechniken, sind Gedanken sogar förderlich. Jene Gedanken nämlich, die mit dem Alltag nichts zu tun haben – entweder bewusst gedacht werden oder auch durch Inspiration entstehen.

 

Leere Gedanken

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